Die Beziehung von Religion, Film und Medien ist ein wesentlicher Teil zeitgenössischer Religions- und Kulturforschung. Auf diesem Fachinformationsportal werden innovative Studien mit interdisziplinärer Relevanz vorgestellt und Projekte und Datenbanken aus der Theologie, der Religions-, Film- und Medienwissenschaft miteinander vernetzt. Wenn Sie sich an diesem Austausch beteiligen möchten, kontaktieren Sie Markus Leniger.

Forschung


Serienauftritt © HBO - Westworld (Season 1) Serienauftritt © HBO - Westworld (Season 1)

Jenseits des Menschen: Post- und Transhumanismus im Film

Die Ökumenische Expertentagung 2019 in Frankfurt am Main widmet sich dem Thema Post- und Transhumanismus im Film und seinen ethischen, theologischen und ästhetischen Implikationen


Knabe  mit Koffer | © Molitor / Stuttgarter Nachrichten Knabe mit Koffer | © Molitor / Stuttgarter Nachrichten

«Fluchtpunkte»

Die Jahrestagung 2018 der Forschungsgruppe «Film und Theologie» will die Rolle der Medien in der gegenwärtigen Migrationsdiskussion und die Inszenierung von Religion in diesem Kontext analysieren.


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June (Elisabeth Moss) alleine in ihrem Zimmer im Haus des Kommandant Fred Waterford. Filmbild aus «A Handmaid's Tale» © Hulu June (Elisabeth Moss) alleine in ihrem Zimmer im Haus des Kommandant Fred Waterford. Filmbild aus «A Handmaid's Tale» © Hulu Der Report der Magd (A Handmaid's Tale) 24.06.2019 «A Handmaid's Tale» ist eine Serie nach dem gleichnamigen Roman von Margret Atwood und erzählt die Geschichte von weiblichem Widerstand in einem totalitären Regime

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FIVE FINGERS FOR MARSEILLES | © filmdienst.de

FIVE FINGERS FOR MARSEILLES

Ein Südafrikaner mit einer langen kriminellen Karriere kehrt nach vielen Gefängnisaufenthalten, bei denen er zum Gangster-Mythos wurde, in sein altes Milieu zurück, wo er sich während der Apartheid mit seiner Gang dem rassistischen Terror eher spielerisch widersetzte. Seine Absicht, künftig unauffällig und ohne Gewalt zu leben, hat nicht lange Bestand, da sich die Bevölkerung nach der Aufhebung der Apartheid jetzt gegen neue Unterdrücker zur Wehr setzen muss. Auf den Spuren klassischer Western handelt der Film vor einer großartig in Szene gesetzten Landschaft vom Verlust politischer Ideale, wobei hinter dem Spiel mit Genre-Versatzstücken die Enttäuschung über die politische wie soziale Stagnation in Südafrika deutlich wahrnehmbar ist.
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Rote Räte | © filmdienst.de

Rote Räte

Nach dem Sturz des deutschen Kaisertums im November 1918 kam es auch in Bayern zu einer politischen Neuorientierung durch revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte, die eine sozialistische Räterepublik etablieren wollten. Der Film rekonstruiert in fünf Kapiteln die Geschichte der Münchner Räterepublik (November 1918-April 1919) von der Gründung unter Kurt Eisner bis zur blutigen Niederschlagung durch Reichswehr und Freikorpsverbände. Der Film nutzt sechs Zeitzeugen-Interviews aus den 1970er-Jahren, die mit Archivaufnahmen kombiniert werden. Darin äußern sich ein Schreiner, ein Kaufmann, ein Berufssoldat, ein Student, ein Buchbinder und der mit Gustav Landauer und Kurt Eisner befreundete Schriftsteller Augustin Souchy über ihre Beobachtungen und Motive. Wohltuend korrigiert der Film die bislang zumeist vorherrschende Sicht auf die Räterepublik aus konservativ-rechtsnationaler Perspektive.
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WHERE IS KYRA? | © filmdienst.de

WHERE IS KYRA?

Eine Frau mittleren Alters kommt nach ihrer Scheidung fürs Erste bei ihrer Mutter in Brooklyn unter. Doch alle Versuche, einen Job zu finden und auf eigenen Beinen zu stehen, scheitern. Als die Mutter stirbt, kann sie ihre finanzielle Not nur durch Betrügereien kaschieren. Die bittere Charakterstudie zeichnet nüchtern und detailliert die hilflose Lage einer Arbeitslosen in einem Land ohne staatliche Sozialleistungen. Ihre wachsende Verzweiflung fängt der Film durch außergewöhnliche Bilder ein, die mit dunklen Farben und weichen Hintergründen in langen Nahaufnahmen auf dem Gesicht der überragenden Hauptdarstellerin ruhen.
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Buchreihe

Zeitschrift

Cover © Christian Wessely/Schüren Verlag Cover © Christian Wessely/Schüren Verlag

Understanding Jesus in the Early Modern Period and Beyond. Across Text and Other Media

Who was Jesus? How did he live? The exceptional human life of Jesus fascinated people through all times, cultures and with diverse religious backgrounds. This issue offers a composite view of varied, and often contrasting, practices of historiographical writing, which belong to different religious, anti-religious and neutral traditions that span across the centuries
Ed. by Paola von Wyss-Giacosa and Cristiana Facchini