Die Beziehung von Religion, Film und Medien ist ein wesentlicher Teil zeitgenössischer Religions- und Kulturforschung. Auf diesem Fachinformationsportal werden innovative Studien mit interdisziplinärer Relevanz vorgestellt und Projekte und Datenbanken aus der Theologie, der Religions-, Film- und Medienwissenschaft miteinander vernetzt.

Forschung

Die Internationale Forschungsgruppe Film und Theologie ist eine Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Theologie und Religionswissenschaft, die an verschiedenen europäischen Universitäten und Institutionen tätig sind.   

  

Ökumenische Expertentagung 2020

 

Christentum in Krise und Bewährung

Freitag, 17.- Samstag, 18. Januar 2020

In der säkularen Kultur ist gegenwärtig vielfach die Rede vom Bedeutungsverlust der christlichen Kirchen. Der christliche Glaube, so scheint es, steckt tief in der Krise. Doch Religion, Glaubensfragen, Pfarrer/Priester und Kirche sind in neueren Kinofilmen und Serienproduktionen erstaunlich präsent. Ausgehend von dem Skandal des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche und der Notwendigkeit strafrechtlicher Aufarbeitung, die François Ozon in seinem neuen Film ins Zentrum stellt, wird sich diese ökumenische Expertentagung mit Fragen von Glaube und Zweifel, Geschlecht und Identität, Evangelikalismus, wie auch dem evangelischen Pfarrhaus als Topos und Biotop filmtheologisch und -analytisch auseinandersetzen.

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Fast eine Familie: Alma (Oro De Commarque), Seb (Milo Roussel), Jean (Ettore Giustiniani), Benedetta (Alba Rohrwacher) und der Vater (Riccardo Scamarcio) © Xenix Filmdistribution GmbH/Francesca Fago Fast eine Familie: Alma (Oro De Commarque), Seb (Milo Roussel), Jean (Ettore Giustiniani), Benedetta (Alba Rohrwacher) und der Vater (Riccardo Scamarcio) © Xenix Filmdistribution GmbH/Francesca Fago Tutti insieme – Magari 20.01.2020 In «Tutti insieme – Magari» spürt Ginevra Elkann dem Bedürfnis von Scheidungskindern und ihren Eltern nach Geborgenheit und Halt nach

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Das Vorspiel | © filmdienst.de

Das Vorspiel

Eine Geigenlehrerin an einem renommierten Berliner Konservatorium pflegt einen strengen und fordernden Umgang mit ihren Schülern und zeigt eine ähnliche Dominanz auch gegenüber ihrem eigenen Sohn. Kompromisslos setzt sie sich auch für einen talentierten jungen Geiger ein, gefährdet durch ihren Ehrgeiz aber die eigene Position wie auch ihre Stabilität. Facettenreiches, fein beobachtetes Charakterdrama, das anhand seiner vielschichtig interpretierten Hauptfigur die Abhängigkeitsmuster von Kunst, Disziplin und Gewalt auslotet. Die dargestellten autoritären Formen stellt der Film dabei mit kluger Ambivalenz dar.
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Nachlass - Passagen | © filmdienst.de

Nachlass - Passagen

In neun Kapiteln versammelt der Dokumentarfilm Gespräche mit Menschen, die sich mit der Aufarbeitung des Nationalsozialismus und des Holocaust beschäftigen: Leiter von Museen und Gedenkstätten kommen ebenso zu Wort wie Verantwortliche für die juristische Verfolgung von Tätern und der Erfinder der Stolperstein-Initiative. Die Ergänzung zum Dokumentarfilm „Nachlass“ (2017), in dem es um Nachfahren der Täter- und Opfergeneration und deren Umgang mit dem Erbe des Holocaust ging, entwickelt die dortigen Beobachtungen einer unveränderten Nähe der NS-Verbrechen weiter. In ihrer sachlichen, ruhigen Analyse macht die vielschichtige Reflexion unmissverständlich klar, wie drängend die Aufarbeitung der Vergangenheit ist.
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LES MISÉRABLES | © filmdienst.de

LES MISÉRABLES

Ein Polizist stößt neu zu einem Duo hinzu, das in einem Pariser Vorort Streife fährt, und wird schon am ersten Einsatztag mit den dortigen Machtverhältnissen konfrontiert, an denen seine neuen Kollegen durch Gewalt, Schikanen und Korruption regen Anteil haben. Als ein Löwenjunges aus einem Zirkus von einem Jugendlichen gestohlen wird, droht das fragile Interessengleichgewicht im Viertel zu kippen, umso mehr als die Polizisten bei der eskalierenden Festsetzung des Diebs gefilmt werden. Ein meisterlich inszenierter Film über die explosive Gemengelage an Fronten und Fraktionen in den französischen Banlieues. Ohne einseitige Schuldzuschreibungen greift das fein gezeichnete Drama brandaktuelle gesellschaftliche Strömungen auf und sensibilisiert eindrücklich für die unkalkulierbaren Gefahren, die aus jeglicher Form der Ausgrenzung erwachsen.
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Buchreihe

  Die Reihe «Religion, Film und Medien» erscheint im Schüren Verlag und fokussiert sich auf die Beziehung von Religion, Film und weiteren (audiovisuellen) Medien. Sie bietet innovativer Forschung aus Theologie, Religions-, Film- und Medienwissenschaft sowie interdisziplinären Projekten eine Plattform.

Zeitschrift

 Das «Journal for Religion, Film and Media» (JRFM) bietet eine Plattform für die wissenschaftliche Erforschung des Themenfeldes Religion und Medien. Der Fokus liegt auf audiovisuellen und interaktiven Formen der Kommunikation. JRFM befasst sich mit den Herausforderungen, die sich aus der dynamischen Entwicklung von Medientechnologien in der Interaktion mit Religion ergeben.