The interaction between religion, film, and media is a central subject matter in the contemporary research on religion and culture. On this platform, innovative studies with interdisciplinary relevance and projects in theology, the study of religion, film and media studies are presented. The different initiatives are described in their original languages.

Forschung

Die Internationale Forschungsgruppe Film und Theologie ist eine Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Theologie und Religionswissenschaft, die an verschiedenen europäischen Universitäten und Institutionen tätig sind.   

  

Ökumenische Expertentagung 2020

 

Christentum in Krise und Bewährung

Freitag, 17.- Samstag, 18. Januar 2020

In der säkularen Kultur ist gegenwärtig vielfach die Rede vom Bedeutungsverlust der christlichen Kirchen. Der christliche Glaube, so scheint es, steckt tief in der Krise. Doch Religion, Glaubensfragen, Pfarrer/Priester und Kirche sind in neueren Kinofilmen und Serienproduktionen erstaunlich präsent. Ausgehend von dem Skandal des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche und der Notwendigkeit strafrechtlicher Aufarbeitung, die François Ozon in seinem neuen Film ins Zentrum stellt, wird sich diese ökumenische Expertentagung mit Fragen von Glaube und Zweifel, Geschlecht und Identität, Evangelikalismus, wie auch dem evangelischen Pfarrhaus als Topos und Biotop filmtheologisch und -analytisch auseinandersetzen.

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Camille (Nina Meurisse) ist mit Herz und Kamera mittendrin © trigon-film Camille (Nina Meurisse) ist mit Herz und Kamera mittendrin © trigon-film Camille 24.02.2020 Boris Lojkine entwirft mit seinem Film «Camille» eine moderne Martyriums-Geschichte über eine junge Kriegsfotografin, deren inneres Feuer für ihren Beruf aussergewöhnlich war

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JUST MERCY | © filmdienst.de

JUST MERCY

Ein afroamerikanischer Harvard-Absolvent zieht 1988 in den US-Bundesstaat Alabama und wird Teil der „Equal Justice Initiative“, die auch den Menschen ein gerechtes Strafverfahren ermöglichen will, die sich keinen Anwalt leisten können. Er nimmt sich des Falles von William McMillian an, der aus fadenscheinigen Gründen zum Tode verurteilt wurde, und erkämpft seine Freilassung. Der betont nüchterne Film verzichtet auf naheliegende Dramatisierungen, deckt dafür aber den Rassismus und die Willkür der US-Justiz auf. Ein kraftvolles Plädoyer für Gerechtigkeit und Zivilcourage.
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PLÖTZLICH HEIMWEH | © filmdienst.de

PLÖTZLICH HEIMWEH

2005 zog die Chinesin Yu Hao in das 2000-Seelen-Dorf Urnäsch im Kanton Appenzell Ausserrhoden und begann ihre Umgebung mit der Kamera zu filmen. Daraus entstanden im Verlauf von zehn Jahren über 200 Stunden Material als Dokumente ihres Heimischwerdens in der Fremde und ihrer Integration, aber auch als Zeugen ihrer Neugierde auf Menschen und eines feinen Sinns für eine noch stark von Brauchtum geprägte Region. Die Vielfalt und Warmherzigkeit ihrer Aufnahmen bietet dabei nicht nur eine Liebeserklärung an das neue Zuhause der Regisseurin, sondern thematisiert auch die schmerzhafte Trennung von der alten Heimat und verweist über das Einzelbeispiel hinaus auf allgemeine Prozesse der Loslösung in der globalisierten Moderne.
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Das Wunder von Taipeh | © filmdienst.de

Das Wunder von Taipeh

1981 errang eine deutsche Fußballmannschaft der Frauen erstmals den Weltmeistertitel in Taipeh. Zu diesem Zeitpunkt existierte allerdings noch gar kein Nationalteam, zudem gab es für die entsandten Spielerinnen so gut wie keine Unterstützung durch den DFB. Ein ebenso unterhaltsamer wie brisanter Dokumentarfilm über die aus zeitlichem Abstand vielfach absurd anmutenden Anfänge des Frauen-Fußballs in Deutschland. Neben Interviews mit ehemaligen Spielerinnen wirft er anhand vieler Archivbilder einen entlarvenden Blick auf die damals unverhohlen sexistische Männersicht auf kickende Frauen.
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Buchreihe

  Die Reihe «Religion, Film und Medien» erscheint im Schüren Verlag und fokussiert sich auf die Beziehung von Religion, Film und weiteren (audiovisuellen) Medien. Sie bietet innovativer Forschung aus Theologie, Religions-, Film- und Medienwissenschaft sowie interdisziplinären Projekten eine Plattform.

Zeitschrift

 Das «Journal for Religion, Film and Media» (JRFM) bietet eine Plattform für die wissenschaftliche Erforschung des Themenfeldes Religion und Medien. Der Fokus liegt auf audiovisuellen und interaktiven Formen der Kommunikation. JRFM befasst sich mit den Herausforderungen, die sich aus der dynamischen Entwicklung von Medientechnologien in der Interaktion mit Religion ergeben.