The interaction between religion, film, and media is a central subject matter in the contemporary research on religion and culture. On this platform, innovative studies with interdisciplinary relevance and projects in theology, the study of religion, film and media studies are presented. The different initiatives are described in their original languages.

Forschung

Die Internationale Forschungsgruppe Film und Theologie ist eine Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Theologie und Religionswissenschaft, die an verschiedenen europäischen Universitäten und Institutionen tätig sind.   

  

Ökumenische Expertentagung 2020

 

Christentum in Krise und Bewährung

Freitag, 17.- Samstag, 18. Januar 2020

In der säkularen Kultur ist gegenwärtig vielfach die Rede vom Bedeutungsverlust der christlichen Kirchen. Der christliche Glaube, so scheint es, steckt tief in der Krise. Doch Religion, Glaubensfragen, Pfarrer/Priester und Kirche sind in neueren Kinofilmen und Serienproduktionen erstaunlich präsent. Ausgehend von dem Skandal des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche und der Notwendigkeit strafrechtlicher Aufarbeitung, die François Ozon in seinem neuen Film ins Zentrum stellt, wird sich diese ökumenische Expertentagung mit Fragen von Glaube und Zweifel, Geschlecht und Identität, Evangelikalismus, wie auch dem evangelischen Pfarrhaus als Topos und Biotop filmtheologisch und -analytisch auseinandersetzen.

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Der brave Polizeibeamte Viktor (Philippe Graber) soll in der linken Szene verdeckt ermitteln und fichieren © 2020 Vinca Film Der brave Polizeibeamte Viktor (Philippe Graber) soll in der linken Szene verdeckt ermitteln und fichieren © 2020 Vinca Film Moskau einfach! 10.02.2020 In «Moskau einfach!» rekonstruiert Micha Lewinsky den Schweizer Fichenskandal als pointierte Komödie, die im Stil von Lyssys «Die Schweizermacher» die Absurdität und Konsequenzen dieser staatlichen Bespitzelungsaktion nur allzu deutlich zutage treten lässt

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THE CALL OF THE WILD | © filmdienst.de

THE CALL OF THE WILD

Sentimentale Verfilmung des Abenteuerromans von Jack London, in dem ein Bernhardiner-Hund nach Alaska geschafft und dort zum Schlittenhund ausgebildet wird. Als Gefährte eines Einsiedlers gelangt er in menschenleeres Gebiet und schließt sich nach dem Tod seines Herrn den Wölfen an. Die Inszenierung setzt ausgiebig auf digitale Tricks und eine Vermenschlichung des Hundes, was mitunter ans Niedliche grenzt. Trotz der Orientierung an der literarischen Vorlage wird deren realistische Schilderung des Lebens in der Wildnis dadurch gerade nicht erreicht.
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CRONOFOBIA | © filmdienst.de

CRONOFOBIA

Ein wurzelloser Einzelgänger beobachtet nachts eine Frau, die schwer unter einem kürzlichen Verlust leidet. Als sie eines Tages in das Auto ihres Verfolgers steigt und ihn sukzessive in ihr Leben einführt, entwickelt sich in schweigendem Einvernehmen eine Form von Vertrautheit zwischen den beiden vereinsamten Menschen. Eine fragmentarische, vielschichtig aufgebaute Studie tiefer Verlorenheit, in der sich aus sorgfältig komponierten Einstellungen und einer kongenialen Bildsprache eine bemerkenswerte Intensität entwickelt. Unter Verzicht auf übermäßige Erklärungen zeigt der Film über die allmähliche Annäherung einen schlüssigen Weg aus den beiderseitigen Traumata auf.
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Lassie - Eine abenteuerliche Reise | © filmdienst.de

Lassie - Eine abenteuerliche Reise

Neuverfilmung des Romans „Lassie Come Home“ von Eric Knight, die vom England der 1930er-Jahre nach Deutschland verlegt wurde: Ein Junge muss hinnehmen, dass seine geliebte Collie-Hündin in die Obhut eines Grafen gegeben wird, weil in der elterlichen Wohnung keine Tiere erlaubt sind. Als der Graf die Hündin mit auf eine Nordsee-Insel nimmt, ergreift sie die Flucht und macht sich quer durch Deutschland auf den Rückweg zu ihrem Herrchen. Die Neuinterpretation ist für Kinder packend, lenkt allerdings mit zahlreichen dramatischen Stolpersteinen vom eigentlichen Konflikt ab und vermittelt kaum Gefühl für Entfernungen und Anstrengungen.
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Buchreihe

  Die Reihe «Religion, Film und Medien» erscheint im Schüren Verlag und fokussiert sich auf die Beziehung von Religion, Film und weiteren (audiovisuellen) Medien. Sie bietet innovativer Forschung aus Theologie, Religions-, Film- und Medienwissenschaft sowie interdisziplinären Projekten eine Plattform.

Zeitschrift

 Das «Journal for Religion, Film and Media» (JRFM) bietet eine Plattform für die wissenschaftliche Erforschung des Themenfeldes Religion und Medien. Der Fokus liegt auf audiovisuellen und interaktiven Formen der Kommunikation. JRFM befasst sich mit den Herausforderungen, die sich aus der dynamischen Entwicklung von Medientechnologien in der Interaktion mit Religion ergeben.